Am Dienstag, den 14. Oktober 2014 war es endlich soweit: unsere erste „größere“ Activity fand exklusiv für uns und unsere Gäste in Strotmanns Magic Lounge in Stuttgart statt. LF Stefan Renz hatte dieses atemberaubende Event vorgeschlagen und sich auch dankenswerter-weise um die Abstimmung der Modalitäten und die Organisation gekümmert.

Thorsten Strotmann war bereit, einen für ihn regulär „spielfreien“ Dienstag zu „opfern“, um uns ein exklusives Event in seiner Magic Lounge anbieten zu können. Darüberhinaus verzichtete er auf einen Teil seiner Gage, und unsere Gäste legten einen Obulus dazu, so dass sich unsere Spendenkasse an diesem Abend über einen Spendenscheck in Höhe von 2.000 € freuen konnte.

Knapp 90 Gäste fanden sich um 19 Uhr zum Sektempfang im Römerkastell in Stuttgart-Bad Cannstadt ein, was die Kontaktaufnahme unter den Gästen schon in Gang brachte, um diese dann in angeregte Unterhaltungen während des Essens bei vorzüglichem Fingerfood in entspannter Atmosphäre übergehen zu lassen. Gegen 20.15 Uhr öffnete sich dann der Vorhang und gab die Arena rund um Thorsten Strotmanns rotes Magier-Tischchen frei.

Es war das „große“ Programm, das Thorsten Strotmann für uns vorbereitet hatte, also zweimal ca. 1 Stunde, mit einer Pause dazwischen. Die Zeit verging wie im Flug, ein Kunststück jagte das andere. Wenn man rekapituliert und sich die einzelnen Tricks vor Augen hält, so kommt es einem jedoch vor wie ein Programm über mehrere Stunden - so prall gefüllt mit Tricks, Gags und Verblüffungen war dieser Abend.

Jedenfalls waren sich unsere Gäste einig, unbedingt die beiden weiteren „großen“ Programme, die Thorsten Strotmann aktuell „in der Hinterhand“ hat, sehen zu wollen. Klares Signal eigentlich, dieses Event in die engere Wahl für eine regelmäßige Activity zu ziehen. 90 Teilnehmer sind für eine Startveranstaltung sicherlich nicht schlecht und lassen zudem noch ausreichend Entwicklungspotential für die kommenden Jahre.

Unsere erste Activity im Rahmen der "Weißen Nacht" des europäischen Freundeskreises am 12.07.2014 im Park bei der Schlosskirche. Es wurde eine Spende von 250 € erwirtschaftet. Diese fließt einem Projekt zu, das den Deutsch-Französischen Jugendaustausch fördert.

Am Samstag, den 5. Juli 2014 war es so weit: der erste Präsidentenwechsel und die sogenannte Feier zum LIONS-Silvester stand an. Thomas Paulus, Gründungspräsident und Initiator, lud ein zu einem Ausflug in die Pfalz, wo neben interessanten Exkursionen und kulinarischen Genüssen auch die Amtsübergabe an den neuen Präsidenten Thomas Müller erfolgen sollte.

Zertifizierter begleitender Lion und neuer Zonenchairman Werner Schwenk, neuer Präsident Thomas Müller und neuer Past-Präsident Thomas Paulus vor der Originalfahne der Demokratiebewegung von 1832

Es konnte eigentlich kein geeigneterer Platz gefunden werden als die „Wiege der deutschen Demokratie sowie der europäischen Einigung“: das Hambacher Schloss. Dort lehnte sich im Jahre 1832 das Bürgertum gegen Adel, Zensur und Unrechtsherrschaft auf und schlug durch bürgerliches Engagement unumkehrbar den Weg zur Demokratie ein.

Der scheidende Präsident Thomas Paulus bedankte sich bei den Mitgliedern für die außerordentliche Unterstützung, den neuen Club so schnell aus der Taufe zu heben, für das entgegengebrachte Vertrauen und das Engagement der Akteure im Vorstands- und Orga-Team.

Thomas Müller stellte als neuer Präsident sein Programm unter dem Motto „Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ein Erfolg“ den Mitgliedern vor und lobte die positive Stimmung und Dynamik der neuen Verbindung, die er noch weiter ausbauen und für zahlreiche Projekte einsetzen möchte.

Am Freitag, den 30. Mai war es endlich soweit: Nach etwa einem Dreivierteljahr intensiver Vorbereitungszeit feierte der dritte Pforzheimer Lions Club unter dem Namenszusatz „Johannes Reuchlin“ seine Gründung mit 31 Chartermitgliedern. Demnach ist es nun der 53. Lions Club in Nord-Baden und zählt damit zu den rund 1.500 aktiven Clubs in Deutschland und mit weltweit 1,4 Mio. Mitgliedern zur größten Organisation von sogenannten Service-Clubs. Ziel eines Service-Clubs ist es, durch uneigennützigen Einsatz zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beizutragen. Und daher ist ein weiterer Lions Club auch nicht als Wettbewerb zu den beiden bereits bestehenden Clubs zu sehen, sondern vielmehr als Ergänzung, um noch mehr für Stadt, und Gesellschaft in Pforzheim und der Region bewegen zu können.

Die Gründungsmitglieder des Lions Club Pforzheim Johannes Reuchlin

Die Feier in würdigem Rahmen im Restaurant Müssle in den Schmuckwelten folgte einer aufschlussreichen Führung durch das Museum Johannes Reuchlin unter der fachkundigen Leitung der Kunsthistorikerin Christina Klittich. Die Einblicke in das Leben und Wirken von Pforzheims sicherlich bedeutendstem Sohn bestätigten den Mitgliedern, dass es kaum einen treffenderen Namenspatron für einen Service-Club geben kann als den großen Humanisten, den Vermittler zwischen Religionen und Kulturen.

Im Anschluss an die Führung durch das Museum erfolgte durch das vollzählig angereiste Governorteam um Günter Siekmeier sowie Werner Schwenk als Guiding Lion und Thomas Paulus als Gründungspräsident die feierliche Verleihung von Mitgliedsurkunde, Namensschild und Lions-Anstecknadel an historisch eindrucksvoller Stätte im Chor der Schlosskirche St. Michael direkt unter dem Lettner-Brückengang, über den Johannes Reuchlin einst Zugang zu seiner Bibliothek hatte.

Der Gouvernor kommt zum Briefing und KJB Cécile Heger informiert über den Friedensplakatwettbewerb und andere Lionsprogramme. Thomas Paulus erhält die Auszeichnung "Melvin Jones Fellow".