Zu Gast bei Gellner – Spirit of Pearls

Zu Gast bei Jörg Gellner und seinem Team im Ausstellungs-Areal im Melanchthon-Haus in Pforzheim, stellte Jörg Gellner uns die Hintergründe seines „Green Luxury“-Ansatzes vor und schilderte sympathisch seine Erfolgsgeschichte in allerlei Anekdoten.

Perlen zählen seit ca. 500 Jahren zu den edelsten und nachhaltigsten Schmuckstücken der Erde. Queen Elisabeth I. war dem Zauber der vollkommenen Form und dem tiefen, edlen Glanz verfallen und beschäftigte seinerzeit zig-tausende Perlentaucher. Zu dieser Zeit mussten 10.000 Austern aus bis zu 80 m Wassertiefe an die Oberfläche befördert werden, um eine einzige Perle zu erhalten. Dies hat sich seit 1893 geändert, seit der Japaner Kokichi Mikimoto die erste Zuchtperle entwickelt hat und diese Methode bis zum heutigen Tag stets perfektioniert wurde.

Den ökologischen Aspekt der Perlenzucht stellt Jörg Gellner ebenso wie seinen respektvollen Umgang mit Natur, Mitarbeitern und Lieferanten ins Zentrum seines Wirkens. So lagern Austern in der Phase ihres Wachstums und auch mit der Bildung der Perle nicht nur in hohem Maße CO2 ein, filtern effizient das Meereswasser und verhelfen den Einwohnern zu stabilen Einkommensverhältnissen, sondern sie sorgen durch ihre Wirtschaftskraft für die jeweiligen Regionen der Südsee für einen sorgsamen Umgang mit der Natur.

Austern sind sehr empfindlich gegenüber Giften und Umweltverunreinigungen, daher verbietet sich im ausgedehnten Umfeld von Perlfarmen das in der Südsee beliebte Fischen mit Dynamit und dem hochgiftigen Cyanid, das viele Jahre auf dem Meeresboden verbleibt. So gesehen erscheint der verführerische Glanz dieser kleinen individuellen Schmuckstücke in einem ganz besonderen Licht.

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